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20 August 2012

Es ist...

... als wäre ein Schleier von meinen Augen genommen.
Es ist, als sähe ich plötzlich alles klarer.
Die Farben scheinen intensiver, alles Schöne schöner.
Die Intensivität und die Fülle der Schöpfung haut mich fast um.

Ich sauge alles in mich auf.
Bade mich im neu entdeckten Licht.
Plötzlich ist so vieles klar, sichtbar und schön.

Es ist als hätte sich der Nebel des Morgens gelichtet.
Die Sonne hat den Nebel vertrieben.
Sie gibt den Blick frei auf eine atemberaubende Landschaft voller grüner Wiesen, intensiv blauem Wasser, unfassbar schönen Wäldern.
Mit Bergen, die es zu besteigen gilt und Tälern die durchwandert werden wollen.

Es gibt Dinge in dieser Landschaft, die bedrohlich wirken können doch im Moment genieße ich nur den Anblick, sauge jedes Detail in mich auf.
Freue mich an der Schönheit und empfinde tiefen Frieden auf der einen und Vorfreude auf der anderen Seite.

Ich freue mich darauf diese neue Landschaft mit dem zu durchschreiten der die Quelle all dieser Schönheit ist.
Den, der mich nicht im Stich lassen wird, wenn ich die Schönheit aus dem Blick verlieren sollte.

Ich stehe mit meinem Gott auf weitem Land.
Unter einem weiten Himmel.
Ich bin gespannt was mich an Abenteuern mit ihm erwartet.
Ich sehe und erlebe intensiv wie nie zuvor.

Es ist als wäre ein Schleier von meinen Augen genommen.



22 September 2010

Es ist momentan...

... echt großartig, wie ich Gott erleben darf. Im großen wie im Kleinen. Zum Einen, wenn es um Sinnlos? geht. Gott kümmert sich um so viele Dinge, an denen wir nicht weiter kommen. Das macht auch total Mut für die Punkte wo wir immer noch Fragezeichen sehen.
Und auch im kleinen darf ich momentan einfach total oft sehen, wie Gott mich und Menschen, die ich unheimlich gerne habe beschenkt und Dinge regelt.

Es ist einfach großartig und tut total gut zu sehen, wie Gott großes und kleines tut und sich um uns kümmert.

Gott ist einfach großartig und ich darf das momentan ganz intensiv erfahren und das ist einfach genial!

Das wollte ich jetzt einfach mal loswerden, weil ich gerade total begeistert bin! Begeistert von Gott, begeistert davon, wie sehr wir Menschen ihn interessieren, begeistert davon in seinem Dienst zu stehen.

Halleluja!

23 November 2009

In den letzten Wochen...

... habe ich viel geschrieben. An einem Text der dabei raus gekommen ist möchte ich euch gerne teilhaben lassen.

Ich habe mich in den letzten Wochen oft gefragt, wo Gott eigentlich ist und habe mir sein Reden gewünscht. Dann bekam ich einen Anruf, der mir gezeigt hat, dass Gott, auch wenn ich es vielleicht nicht sehe oder spüre. Daraus ist der folgende Text entstanden. Ich weiß, er ist jetzt nicht sonderlich gut oder so, aber er drückt ziemlich gut die Gefühle aus, die ich hatte als ich den Text schrieb.

Even if

Even if I can not see it you care for me
Even if I can not feel it you’re there for me
Even in times I feel like walking alone
You are there right beside me
You are still there holding my hand

Through the hardest times you carry me
You are my redeemer and friend
You are my comfort and shelter
So all I long for, all I need is you

Even if it seems as if my world would crumble
Even if all the light around me seems to fade
Even if darkness seems to embrace me
Your are stimm there right beside me
You are still there holding my hand

Through the hardest times you carry me
You are my redeemer and friend
You are my comfort and shelter
So all I long for, all I need is you

Even if I fail to recognize your guidance
Even if I feel as if I’m only crawling
Even if I can’t walk anymore
You are still there right beside me
You are still there holding my hand.

You ease even the greatest pain
And you give me strengh for every passing day
You give faith and love and hope even in the rain
So even in the darkest hours from the bottom of my heart
I want to pray:

Through the hardest times you carry me
You are my redeemer and friend
You are my comfort and shelter
So all I long for, all I need is you

© Kevin Thielmann 2009

04 März 2009

Zwei Begriffe über...

... die ich irgendwie gerade viel nachdenken muss sind Geduld und Vertrauen. Beides ist etwas, das mir fehlt. Beides ist etwas, das mein Leben wahrscheinlich entspannter machen würde. Beides ist etwas, das im Blick auf Gott eigentlich vollkommen angebracht ist. Doch wie so oft weiß mein Kopf bescheid, aber mein Herz tickt anders. Ich will vertrauen und Geduld haben. Ich möchte nicht meine Pläne durchdrücken, sondern auf die Gottes hören und vertrauen. Auch darauf, dass er die richtige Zeit kennt, den richtigen Ort. Und dann möchte ich im Vertrauen auf Gott geduldig auf seine Zeit und seinen Ort warten.

Wie gesagt, im Kopf ist alles klar. Und doch ist oft alles so anders. Oft weicht mein Vertrauen meiner Angst und das warten wollen auf Gottes Plan meiner Ungeduld.

Und wie oft habe ich doch schon erfahren dürfen, dass Gott einen guten Plan für mein Leben hat, Dinge genau so zeitlich eintrafen wie es sein musste und auch alles was klappen musste klappte.

Und trotzdem ist da immer wieder dieses nagende Gefühl, das mir einflüstert: das wird eh nichts oder diese nagende Ungeduld, die mich wahnsinnig macht.

Dieser Gedankengang hielt mich gestern noch so einige Stunden wach, deshalb wollte ich ihn mal niederschreiben...

05 November 2008

Muss eine Herrnmahlfeier...

... eigentlich immer die Stimmung einer Beerdigung haben? Wenn uns der er auferstandene Herr selbst zum Mahl einlädt, dann ist das ein Grund zur Freude, eine Vorschau auf die Ewigkeit, keine Beerdigung.

Stelle das hier einfach mal zur Diskussion. Lasst mich an euer Meinung teilhaben!

11 Dezember 2007

Vertrauen...

Vater ich möchte dir so gerne vertrauen. Und doch stelle ich wie so oft fest das ich das Eine will aber das andere tue.

Es scheint so einfach wenn die Sonne scheint, alles glatt läuft und alles einen guten Lauf nimmt. Es scheint so einfach wenn alles einfach ist.

Doch dann plötzlich ist nicht mehr alles einfach. Wolken ziehen auf, es regnet aus heiterem Himmel, es ist plötzlich so nebelig, dass ich die Hand vor Augen nicht mehr sehe. Der Weg wird schmal, steinig, glitschig.

Und oft ist es dort, wo ich am meisten auf das Vertrauen auf dich angewiesen bin, dort,
wo ich selbst nicht mehr weiter komme, weil der Weg zu steinig und zu steil wird,
wo ich nicht mehr weiterkomme weil ein Erdrutsch den Weg versperrt,
gerade dort versagt so oft mein Vertrauen.

Warum, warum gerade dort?
Warum gerade da wo ich es am meisten brauche?
Warum gerade da wo es ohne dich nicht weiter geht?
Ist mein Vertrauen auf dich wirklich so oberflächlich, dass es weggewaschen wird sobald der Regen kommt? Wie Staub auf meiner Haut, den der Regen fortspült, den der Sturm wegweht?

Vater ich will dir vertrauen.
Vertrauen da wo es stürmt, wo der Weg unbegehbar wird, wo Hindernisse den Weg versperren. Vertrauen da, wo es nicht mehr weitergeht, wo riesige Berge sich vor mir auftürmen, wo ich nicht mehr kann.

Vater bitte nimm meine Hand, auch wenn mir das Vertrauen fehlt.

Nimm mich in deinen Arm.

Und Vater bitte lehre mich...

echtes und tiefes...

Vertrauen.

04 November 2007

Ohne Jesus...

... können wir nichts tun. - Niederschmetternd, oder?

Wir können aus eigener Kraft nicht für Jesus reißen. - Frustrierend, oder?

Da kann man doch angesichts seiner eigenen Schwachheit eigentlich nur resignieren.

Aber halt mal. Da gibt es doch auch eine andere Seite der Medallie.

Wenn wir ohne Jesus nichts tun können, dann sind wir auch nicht diejenigen, die es reißen müssen. Jesus selbst tut es!

Nicht ich bin es, der durch seine Kraft das Reich Gottes bauen muss. Nicht ich, der Menschen zum Glauben führen muss. Nicht ich, der sich mit aller Gewalt ändern und heiligen muss.

Ich muss die Bereitschaft haben mich von Gott dort einsetzen zu lassen, wo er sein Reich mit mir bauen will. Ich muss bereit sein Menschen mit meinem Leben, Reden und Handeln als Botschafter Christi zu begegnen. Ich muss in der Bereitschaft zur Heiligung und zur Veränderung leben. - Denn wir können ohne Gott nichts tun und Gott will ohne uns nichts tun.

Aber das letztliche Gelingen wirkt Gott selbst - und das macht das Ganze wesentlich entspannter als der Anspruch ich müsse es reißen.

(Gedanken zu Joh 15, 5)

30 Oktober 2007

Leben so wie...

... Jesus es tat. Das wäre ja prinzipiell echt der Hammer. Aber dafür bin ich einfach zu sehr Mensch in aller meiner Schwachheit und Begrenztheit, mit all meiner Schuld und meinen Fehlern. Alles was ich versuchen kann ist Jesus ähnlicher zu werden und nicht einmal das kann ich aus meiner eigenen Kraft heraus. Schon irgendwie frustrierend.

Und dann ist da Jesus.

Er hat Geduld mit mir. Er übersieht meine Fehler und meine Schuld nicht, aber er verurteilt mich nicht deswegen. Er nimmt mich zu 100 % an. So wie ich bin mit allem was mich ausmacht und mit alles das mir etwas ausmacht.

Kann es sein, dass ein Aspekt davon Jesus ähnlicher zu werden ist mich selbst mit seinen Augen zu sehen? Mich annehmen wie ich bin, weil er mich angenommen hat? Mich lieben wie ich bin, weil er mich unendlich liebt?
Jesus ähnlicher werden, indem ich mich nicht nur bemühe andere Menschen durch seine Augen zu sehen, sondern auch mich selbst...

16 Oktober 2007

Licht der Welt...

Jesus - Licht der Welt und doch so viele Menschen in deren Herzen Dunkelheit herrscht.

Jesus - Licht der Welt, und doch so viele Familien in denen Dunkelheit herrscht.

Jesus - Licht der Welt, und doch gibt es ganze Nationen und Völker die in Dunkelheit leben.

Jesus - Licht der Welt, und doch gibt es soviel Dunkelheit in meinem Herzen.

Jesus - Licht der Welt!

Christen - Licht der Welt?

Wir - Licht der Welt?

Ich - Licht der Welt?

Herr gebrauche mich. Scheine mich mit deinem Licht an, wie die Sonne den Mond anscheint. Lass mich dein Licht weitergeben, damit Menschen in der Dunkelheit den Lichtschein sehen, solange es noch Nacht ist.

Und lass mich dein Licht sehen, wenn der Tag anbricht.

(Das sind Gedanken, die mir heute Morgen bei meiner Zeit mit Gott gekommen sind...)