... meiner Rückkehr nichts mehr von mir gehört habt will ich euch schnell mal auf den neuesten Stand bringen. In den zwei Wochen, die ich jetzt wieder da bin standen zwei Hochzeiten an, auf denen ich die Freude hatte eingeladen zu sein. Dann ist da noch die systematische Hausarbeit, für die ich eigentlich mehr Zeit aufwenden wollte als ich das bisher getan habe. Die sollte nach Möglichkeit Ende nächster Woche fertig sein, da ich danach noch zwei Wochen arbeiten gehe.
Ansonsten habe ich das Gefühl noch nicht wirklich zu Hause zu sein. Meine Gedanken hängen noch viel in Japan und ich wünschte mir ich wäre noch da. Vielleicht hängt damit auch ein bisschen meine momentane Antriebs- und Motivationslosigkeit zusammen. Oder das ist einfach das übliche "das Semester ist rum ich fall jetzt erst mal in ein Loch" - Loch, das durch Japan aufgeschoben wurde. Aber wie auch immer, es hilft alles nichts.
Apropos Japan. Am Sonntag waren zum AM Puls (sehr zu empfehlender Gebetsabend der AM, echt genial, muss man mal mitgemacht haben) alle Mitglieder unseres Japanteams da. Das war sehr cool. Wir haben entspannt zusammen zu Abend gegessen und dann auf dem AM Puls von unserem Einsatz erzählt. Am liebsten würde ich direkt wieder rüber fliegen und die ganzen Chaoten wieder mitnehmen. Es war echt eine geniale Zeit. Wer übrigens mehr und genaueres über den Einsatz erfahren will, der kann gerne am 02.09.2008 um 19:30 in die FeG Breitscheid kommen. Da werde ich im Rahmen der Gebetsstunde einen Bericht über unseren Einsatz geben.
So, da alles nichts hilft und die Hausarbeit sich leider nicht von alleine schreibt will ich jetzt mal meine fehlende Motivation durch Entsetzen im Blick auf die wenige verbleibende Zeit ersetzen und mit der Hausarbeit weiter machen.
Bis denne!
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26 August 2008
30 Juli 2008
Was ist das beste...
... das man bei 36° machen kann? Richtig, ab an den Strand, rein in den Pazifik und danach noch ins Onsen.
Gestern war der absolute Entspanntag. Heute ist leider schon der letzte Tag des Teams. Es steht noch ein bisschen shoppen auf dem Programm und heute Abend eine Abschiedsparty. Morgen früh um sieben geht es an den Flughafen.
Christian und ich fahren dann direkt mit Dave und Uschi Rose per Zug nach Myota, wo gerade eine Missionarskonferenz läuft. Da werde ich dann ein paar Gespräche mit Dave und ein paar Missionaren bezüglich meiner Zukunft in Japan haben.
Am 03. August fahren Christian und ich dann endlich nach Tokyo.
Da ich nicht weiß wie das in Myota mit Internet aussieht und ich es wahrscheinlich morgen früh nicht mehr schaffen werde noch einen Eintrag zu schreiben weiß ich noch nicht wann der nächste kommt, aber wahrscheinlich am 03. aus Tokyo.
Ja mata ne!









Gestern war der absolute Entspanntag. Heute ist leider schon der letzte Tag des Teams. Es steht noch ein bisschen shoppen auf dem Programm und heute Abend eine Abschiedsparty. Morgen früh um sieben geht es an den Flughafen.
Christian und ich fahren dann direkt mit Dave und Uschi Rose per Zug nach Myota, wo gerade eine Missionarskonferenz läuft. Da werde ich dann ein paar Gespräche mit Dave und ein paar Missionaren bezüglich meiner Zukunft in Japan haben.
Am 03. August fahren Christian und ich dann endlich nach Tokyo.
Da ich nicht weiß wie das in Myota mit Internet aussieht und ich es wahrscheinlich morgen früh nicht mehr schaffen werde noch einen Eintrag zu schreiben weiß ich noch nicht wann der nächste kommt, aber wahrscheinlich am 03. aus Tokyo.
Ja mata ne!
27 Juli 2008
Es stand...
... gestern ein deutsches Special im Jugendzentrum auf dem Programm. Das war so ähnlich wie das am letzten Wochenende, nur, dass wir diesmal das gesamte Programm, die Deko und alles drum rum gemacht haben. Die Präsentation ist glücklicherweise noch rechtzeitig fertig geworden.
Obwohl es gestern tierisch heiß war (37° bei Jörg im Büro) kamen doch einige Leute, was uns sehr gefreut hat. Allerdings hat uns die Hitze auch entsprechend zu schaffen gemacht. Heute scheint es genau so heiß zu werden und da das hier in Japan halt so ist müssen wir den ganzen Tag in langer Hose rumlaufen. Wir gestalten nämlich den Gottesdienst hier in Inazawa mit und zwar mit einem Lied und einem Anspiel.
Nach der Veranstaltung im Hope lagen wir übrigens noch im warmen Wasser rum (wie ein guter Freund von mir es jetzt formulieren würde) und danach habe ich mir noch eine Massage geleistet. War zwar mit 12 € für 25 min nicht wirklich günstig, aber sehr, sehr geil.
Heute Abend steht dann ein Gospelkonzert auf dem Programm, bei dem wir aber nur dabei und nicht beteiligt sind.
Wenn der Tag heute zu Ende ist, dann sind es soweit auch unsere Einsätze. Am Montag werden wir ans Meer fahren und am Dienstag wahrscheinlich in einen großen Wasserpark. Mittwoch steht dann noch Souvenirsshoppen auf dem Programm und am Donnerstag fliegen die Anderen leider schon nach Hause. Würde die ja alle am liebsten mit nach Tokyo nehmen...
Hier ein paar Fotos von gestern:









Obwohl es gestern tierisch heiß war (37° bei Jörg im Büro) kamen doch einige Leute, was uns sehr gefreut hat. Allerdings hat uns die Hitze auch entsprechend zu schaffen gemacht. Heute scheint es genau so heiß zu werden und da das hier in Japan halt so ist müssen wir den ganzen Tag in langer Hose rumlaufen. Wir gestalten nämlich den Gottesdienst hier in Inazawa mit und zwar mit einem Lied und einem Anspiel.
Nach der Veranstaltung im Hope lagen wir übrigens noch im warmen Wasser rum (wie ein guter Freund von mir es jetzt formulieren würde) und danach habe ich mir noch eine Massage geleistet. War zwar mit 12 € für 25 min nicht wirklich günstig, aber sehr, sehr geil.
Heute Abend steht dann ein Gospelkonzert auf dem Programm, bei dem wir aber nur dabei und nicht beteiligt sind.
Wenn der Tag heute zu Ende ist, dann sind es soweit auch unsere Einsätze. Am Montag werden wir ans Meer fahren und am Dienstag wahrscheinlich in einen großen Wasserpark. Mittwoch steht dann noch Souvenirsshoppen auf dem Programm und am Donnerstag fliegen die Anderen leider schon nach Hause. Würde die ja alle am liebsten mit nach Tokyo nehmen...
Hier ein paar Fotos von gestern:
26 Juli 2008
Gestern waren wir...
25 Juli 2008
Der gestrige Tag...
... war wieder relativ unspektakulär. Ich bastel noch immer wie ein blöder an der PPT für Samstag und die Anderen an anderen Sachen. Abends gab es dann wieder eine Verteilaktion am Bahnhof und ich habe auch wieder ein paar Bilder gemacht.
Dann haben wir noch ein wenig in Jörgs Geburtstag "reingefeiert", wir waren also fast alle um zwölf noch wach und haben Jörg gratuliert. Heute steht dann anlässlich des Geburtstages irgend eine Überraschung für uns (klingt komisch, ist aber so).




Dann haben wir noch ein wenig in Jörgs Geburtstag "reingefeiert", wir waren also fast alle um zwölf noch wach und haben Jörg gratuliert. Heute steht dann anlässlich des Geburtstages irgend eine Überraschung für uns (klingt komisch, ist aber so).
24 Juli 2008
Heute gibt es...
... keine Fotos, habe gestern keine gemacht. War ein relativ unspektakulärer Tag, geprägt von Vorbereitungen und Verteilaktionen. Das wird heute ähnlich aussehen.
Aber ich merke, dass sich so langsam schon ein bisschen Wehmut breit macht, wenn ich daran denke, dass ich nur noch 2,5 Wochen hier in Japan bin...
Falls übrigens in den Nachrichten jemand was von dem Erdbeben in Japan gehört hat: bei uns haben wir nichts davon gemerkt. Das war ziemlich weit weg von uns.
Aber ich merke, dass sich so langsam schon ein bisschen Wehmut breit macht, wenn ich daran denke, dass ich nur noch 2,5 Wochen hier in Japan bin...
Falls übrigens in den Nachrichten jemand was von dem Erdbeben in Japan gehört hat: bei uns haben wir nichts davon gemerkt. Das war ziemlich weit weg von uns.
23 Juli 2008
Wenn man so durch...
... manche Straßen in Kyoto geht, dann hat man das Gefühl, dass man in das japanische Mittelalter zurückversetzt wurde und das macht sehr viel vom Charme Kyotos aus. Das führt dann auch dazu, dass ich in Kyoto bisher die größte Sammlung von Nicht-Japanern gesehen habe seit ich hier bin, hauptsächlich Amerikaner, aber auch Deutsche, Chinesen u.a.
Kyoto war von 794 bis 1886 der Sitz des kaiserlichen Hofes und damit schon eine Hochburg der Kunst und Kultur als Tokyo noch ein kleines, unbedeutendes Fischerdorf namens Edo war.
Es war echt schön wieder da zu sein, auch wenn wir nur Sehenswürdigkeiten besucht haben die ich schon kannte, aber schon alleine der Flair der Altstadt lohn sich. Man hat das Gefühl als müssten jeden Moment ein paar Samurai um die Ecke kommen...
Hin gefahren sind wir mit einem normalen Zug, zurück ging es dann mit dem Shinkansen, dem japanischen Hochgeschwindigkeitszug. Dagegen ist der ICE ein lahmer Bummelzug.
Wir nutzten dann noch die Gelegenheit auf die Aussichtsetage im 14 Stock des Bahnhofsgebäudes in Nagoya zu fahren.
Als wir dann wieder ins Hope kamen fielen wir alle ziemlich fertig ins Bett, da wir auch alle die Berg"wanderung" noch in den Knochen hatten...
Doch genug des trockenen Geredes, hier ein paar Fotos:













Kyoto war von 794 bis 1886 der Sitz des kaiserlichen Hofes und damit schon eine Hochburg der Kunst und Kultur als Tokyo noch ein kleines, unbedeutendes Fischerdorf namens Edo war.
Es war echt schön wieder da zu sein, auch wenn wir nur Sehenswürdigkeiten besucht haben die ich schon kannte, aber schon alleine der Flair der Altstadt lohn sich. Man hat das Gefühl als müssten jeden Moment ein paar Samurai um die Ecke kommen...
Hin gefahren sind wir mit einem normalen Zug, zurück ging es dann mit dem Shinkansen, dem japanischen Hochgeschwindigkeitszug. Dagegen ist der ICE ein lahmer Bummelzug.
Wir nutzten dann noch die Gelegenheit auf die Aussichtsetage im 14 Stock des Bahnhofsgebäudes in Nagoya zu fahren.
Als wir dann wieder ins Hope kamen fielen wir alle ziemlich fertig ins Bett, da wir auch alle die Berg"wanderung" noch in den Knochen hatten...
Doch genug des trockenen Geredes, hier ein paar Fotos:
22 Juli 2008
Gestern habe ich...
... einige Grenzen überwunden und einiges getan, von dem ich dachte, dass ich es nie könnte. Ist schon interessant, was man so alles schafft, wenn man keine Wahl hat.
Das Ganze fing damit an, dass wir gegen 10:30 Richtung Berge aufbrachen. Dort angekommen haben wir erst mal Mittag gegessen. Danach ging es einen Wanderweg den Berg hoch. So weit, so gut, nur dass der Wanderweg dann irgendwann quasi aufhörte und nur noch ein besserer Klettersteig weiterführt, der teilweise so krass war, dass Seile an der Felswand befestigt waren. Wenn wir nicht gerade gazellengleich die Felswände erklommen, so versuchten wir uns am Flussbett, dass links und rechts weitgehend von hohen Felswänden umgeben war.
Es war echt super krass. Und wer jetzt glaubt ich übertreibe, den muss ich leider enttäuschen. Es kam halt leider erschwerend zur körperlichen Anstrengung (das ging aber so einigermaßen bis wir wieder aus dem Berg raus waren) meine krasse Höhenangst noch dazu (mir ist eigentlich schon eine 1,50 Leiter zu hoch). Das Ganze hatte was von Extrem Aktiv Urlaub (wäre was für Roman gewesen). Wer mich aber kennt, dass ich eigentlich eher der Typ für Strandurlaub bin...
Es war eine krasse Erfahrung Grenzen in so krassem Maße so oft am Tag zu überwinden (hatte ein bisschen was von Schocktherapie), aber ob ich das noch mal brauch weiß ich nicht wirklich.
Danach ging es dann noch ins Sento und Sushi essen. Dem heißen Wasser sei Dank habe ich fast keinen Muskelkater.
Wie ihr euch denken könnt habe ich das Fotografieren irgendwann abgebrochen. Aber hier noch ein paar Impressionen als ich noch fotografiert habe.




Das Ganze fing damit an, dass wir gegen 10:30 Richtung Berge aufbrachen. Dort angekommen haben wir erst mal Mittag gegessen. Danach ging es einen Wanderweg den Berg hoch. So weit, so gut, nur dass der Wanderweg dann irgendwann quasi aufhörte und nur noch ein besserer Klettersteig weiterführt, der teilweise so krass war, dass Seile an der Felswand befestigt waren. Wenn wir nicht gerade gazellengleich die Felswände erklommen, so versuchten wir uns am Flussbett, dass links und rechts weitgehend von hohen Felswänden umgeben war.
Es war echt super krass. Und wer jetzt glaubt ich übertreibe, den muss ich leider enttäuschen. Es kam halt leider erschwerend zur körperlichen Anstrengung (das ging aber so einigermaßen bis wir wieder aus dem Berg raus waren) meine krasse Höhenangst noch dazu (mir ist eigentlich schon eine 1,50 Leiter zu hoch). Das Ganze hatte was von Extrem Aktiv Urlaub (wäre was für Roman gewesen). Wer mich aber kennt, dass ich eigentlich eher der Typ für Strandurlaub bin...
Es war eine krasse Erfahrung Grenzen in so krassem Maße so oft am Tag zu überwinden (hatte ein bisschen was von Schocktherapie), aber ob ich das noch mal brauch weiß ich nicht wirklich.
Danach ging es dann noch ins Sento und Sushi essen. Dem heißen Wasser sei Dank habe ich fast keinen Muskelkater.
Wie ihr euch denken könnt habe ich das Fotografieren irgendwann abgebrochen. Aber hier noch ein paar Impressionen als ich noch fotografiert habe.
21 Juli 2008
Wir haben ein volles...
... aber echt geniales Wochenende hinter uns.
Am Freitag Abend ging es in den Homestay, wir haben alle bei japanischen Familien übernachtet. Ich war mit Matze (Mathias Krug)zusammen bei einer 60 Jahre alten Dame, die seit fünf Jahren deutsch lernt, weil ihre Tochter einen Deutschen geheiratet hat und in Deutschland wohnt. Sie spricht echt gut Deutsch und noch besser Englisch. Der Abend war echt klasse. Wir haben viel geredet, Bilder geschaut, viel und gut gegessen und dann haben wir noch einen echt guten Pianovortrag von einer professionellen Pianistin bekommen. Abgerundet wurde der Abend dann von eine Bad im Ofuro (eine Art große, beheizte Badewanne mit 40° warmen Wasser. Zuerst duscht man sich ganz normal und wenn man dann sauber ist steigt man in dieses warme Wasser. Wer schon mal in Japan war wird wahrscheinlich wissen wie genial das ist).




Am Samstag morgen liefen dann die Vorbereitungen im Jugendzentrum für die Sommerparty auf Hochtouren. Bei ihr werden immer die Shortys offiziell verabschiedet. Die Party war echt genial. Und als dann Abends das Programm soweit gelaufen war und alle die noch da waren irgendwie ein bisschen ins Abhängen kamen hatte ich ein echt geniales Gefühl, nämlich hier in Japan genau am richtigen Ort zu sein. Geniale Sache das!
Abends ging es dann noch ins Sento (So ähnlich wie Ofuro, nur in einem öffentlichen Bad mit unterschiedlichen Becken, vom Prinzip her das Gleiche.). War suuuuper entspannen. Ich liebe das einfach.





Gestern morgen (also Sonntag) ging es dann schon um 9:15 los nach Tempaku. Hier gestalteten wir den Morgengottesdienst mit einem Anspiel, einem Zeugnis und einem Liedbeitrag mit. Jörg hat gepredigt und ich würde ja jetzt gerne sagen, dass ich die Predigt super erbaulich fand oder die mich echt ins Nachdenken brachte, aber, nun ja, kann halt noch kein japanisch.
Nachmittags war dann ein evangelistisches Event, bei dem wir zwei Lieder, eine Präsentation, ein Quiz und wieder ein Zeugnis zum Besten gaben. Dorothea hielt noch eine Kurzpredigt in der es über bleibendes Glück ging. Kleine Anmerkung hier: Eines der Lieder am Nachmittag war Kopfhaut von den Ärzten und die Japaner gingen voll drauf ab...
Am Abend war dann noch Sport in einer Sporthalle mit gefühlten 5000° (tatsächlichen 40°) angesagt. Nicht das ich mich groß sportlich betätigt hätte, aber alleine die Temperatur reichte um mich fertig zu machen. Meinen Respekt an diejenigen, die noch wie die Blöden Basketball gespielt haben.





Heute und Morgen steht jetzt nach dem langen Wochenende ein wenig Erholung auf dem Programm. Wir werden heute in die Berge fahren und uns Wasserfälle anschauen und hoffentlich ein Onsen finden (wie ein Sento, nur, dass das Wasser hier nicht aufgewärmt wird, sondern heiß aus der Erde kommt).
Morgen wird es dann in die historische Hauptstadt Kyoto gehen (Kyoto war schon Hauptstadt, da war Tokyo noch ein kleines Fischerdorf namens Edo). Freu ich mich auch schon total drauf.
Also bis dann!
Am Freitag Abend ging es in den Homestay, wir haben alle bei japanischen Familien übernachtet. Ich war mit Matze (Mathias Krug)zusammen bei einer 60 Jahre alten Dame, die seit fünf Jahren deutsch lernt, weil ihre Tochter einen Deutschen geheiratet hat und in Deutschland wohnt. Sie spricht echt gut Deutsch und noch besser Englisch. Der Abend war echt klasse. Wir haben viel geredet, Bilder geschaut, viel und gut gegessen und dann haben wir noch einen echt guten Pianovortrag von einer professionellen Pianistin bekommen. Abgerundet wurde der Abend dann von eine Bad im Ofuro (eine Art große, beheizte Badewanne mit 40° warmen Wasser. Zuerst duscht man sich ganz normal und wenn man dann sauber ist steigt man in dieses warme Wasser. Wer schon mal in Japan war wird wahrscheinlich wissen wie genial das ist).
Am Samstag morgen liefen dann die Vorbereitungen im Jugendzentrum für die Sommerparty auf Hochtouren. Bei ihr werden immer die Shortys offiziell verabschiedet. Die Party war echt genial. Und als dann Abends das Programm soweit gelaufen war und alle die noch da waren irgendwie ein bisschen ins Abhängen kamen hatte ich ein echt geniales Gefühl, nämlich hier in Japan genau am richtigen Ort zu sein. Geniale Sache das!
Abends ging es dann noch ins Sento (So ähnlich wie Ofuro, nur in einem öffentlichen Bad mit unterschiedlichen Becken, vom Prinzip her das Gleiche.). War suuuuper entspannen. Ich liebe das einfach.
Gestern morgen (also Sonntag) ging es dann schon um 9:15 los nach Tempaku. Hier gestalteten wir den Morgengottesdienst mit einem Anspiel, einem Zeugnis und einem Liedbeitrag mit. Jörg hat gepredigt und ich würde ja jetzt gerne sagen, dass ich die Predigt super erbaulich fand oder die mich echt ins Nachdenken brachte, aber, nun ja, kann halt noch kein japanisch.
Nachmittags war dann ein evangelistisches Event, bei dem wir zwei Lieder, eine Präsentation, ein Quiz und wieder ein Zeugnis zum Besten gaben. Dorothea hielt noch eine Kurzpredigt in der es über bleibendes Glück ging. Kleine Anmerkung hier: Eines der Lieder am Nachmittag war Kopfhaut von den Ärzten und die Japaner gingen voll drauf ab...
Am Abend war dann noch Sport in einer Sporthalle mit gefühlten 5000° (tatsächlichen 40°) angesagt. Nicht das ich mich groß sportlich betätigt hätte, aber alleine die Temperatur reichte um mich fertig zu machen. Meinen Respekt an diejenigen, die noch wie die Blöden Basketball gespielt haben.
Heute und Morgen steht jetzt nach dem langen Wochenende ein wenig Erholung auf dem Programm. Wir werden heute in die Berge fahren und uns Wasserfälle anschauen und hoffentlich ein Onsen finden (wie ein Sento, nur, dass das Wasser hier nicht aufgewärmt wird, sondern heiß aus der Erde kommt).
Morgen wird es dann in die historische Hauptstadt Kyoto gehen (Kyoto war schon Hauptstadt, da war Tokyo noch ein kleines Fischerdorf namens Edo). Freu ich mich auch schon total drauf.
Also bis dann!
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