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19 Juli 2010

Es ist...

... vorbei. Das Ende meines Theologiestudiums kommt nicht mehr mit großen Schritten näher, sondern es ist vorbei. Gestern war der Tag des Seminars auf den ich seit fünf Jahren gewartet habe. Und plötzlich war er da. Geradezu ohne Vorwarnung, so kam es mir vor stand ich auf der Bühne der Hinterlandhalle, wurde verabschiedet, bekam mein Abschlusszeugnis.

Fünf Jahre lang hat das Studium mein Leben bestimmt. Ich habe viel erlebt und es sind viele tiefe Beziehungen gewachsen. Es war keine Zeit, die immer einfach war, aber eine Zeit, von der sich jeder Moment gelohnt hat.

Mein Dank im Blick auf das Studium gilt in besonderer Weise meine Eltern, die mich in jeglicher Hinsicht durch dieses Studium durchgetragen haben. Meiner restlichen Familie, auf die ich immer zählen konnte. Allen, die für mich gebetet haben.

Und in erster Linie gilt mein Dank Gott, meinem Schöpfer, der in diesen fünf Jahren viel an mit gearbeitet hat, den ich in diesen fünf Jahren neu und tiefer kennenlernen durfte und der in jedem Augenblick meines Studiums mit dabei war, auch, wenn ich das manchmal nicht gespürt habe.

Das Studium ist vorbei und Neues wirft seine Schatten schon voraus. Heute habe ich mir die Wohnung angeschaut, in der ich das nächste Jahr wohnen werde. Langsam wird die Zukunft als Kreisjugendpastor im Mittelhessenkreis konkreter und fassbarer. So endet zwar das Studium, aber es geht spannend weiter. Und auch da wird Gott in jedem Augenblick dabei sein.

16 Juli 2010

Es ist unglaublich...

... wie schnell fünf Jahre vorbei gehen können. Heute ist mein letzter Studientag am TSE. Die letzte Morgenandacht, das letzte Abendmahl. Schon krass. Und gerade nach den total vollen letzten Wochen kam dieser Tag sehr schnell.

Von der Bundesrundfahrt habe ich ja noch gar nichts erzählt fällt mir gerade auf. Also letzte Woche Montag ging es los. Ab in Kleinbusse und Gemeinden im Süddeutschen Raum besuchen. Am ersten Tag waren wir in den FeGs Karlsruhe und Freiburg. Abends sind wir dann in der FeG Rebland in Eimeldingen angekommen. Da haben wir dann auch den kompletten Dienstag verbracht. Mittwoch ging es dann über Lörrach nach München wo wir übernachteten und uns im Augustiner Biergarten das Debakel gegen Spanien angeschaut haben. Donnerstag haben wir dann die FeGs München-Mitte und Markt-Schwaben besucht. Nach dem Mittagessen in Markt-Schwaben ging es dann hoch nach Bamberg. Da eine Stadtführung und Abends den letzten Abend der Tour und vielleicht auch den letzten Abend als Semester in dieser Form noch schön ausklingen lassen. Am Freitag dann noch in die FeG in Bamberg und danach in die City Church Würzburg. Dann nach Hause.
Es war eine ziemlich anstrengende, zugleich in Teilen aber doch erholsame und auf jeden Fall sehr gute Zeit. Wir konnten viele Eindrücke sammeln und sicherlich gute Impulse mitnehmen.

Tja, und jetzt neigt sich die letzte Studienwoche wie gesagt dem Ende. Da fällt mir gerade ein: Wer Lust hat ist übermorgen herzlich in die Hinterlandhalle in Dautphetal eingeladen. Dort wird es ab 10:30 Uhr den Festgottesdiesnt zum Ende des Studienjahres geben. Von 12 bis 13 ist dann Pause und von 13 bis ca. 14:15 findet dann die Verabschiedung der Absolventen statt.

Jetzt kommt zwar ein kleiner Themenwechsel, aber irgendwie kommt es mir gerade mal wieder total surreal vor, dass mein Studium schon zu Ende ist. Vorbei. Jetzt beginnt bald der Dienst. Ich habe es noch nicht wirklich realisiert...

02 Juli 2010

Habe heute...

... meine letzte Examensprüfung erfolgreich hinter mich gebracht und damit mein Examen bestanden. Yehaa, das war's! Jetzt muss ich nur noch irgendwie realisieren, dass mein Studium fertig ist. Ist noch nicht ganz durchgesickert und irgendwie habe ich immer noch das Gefühl, dass doch eigentlich noch irgendwas fürs Studium zu machen sein müsste. Aber das ist es nicht, und das ist auch gut so!

18 März 2010

Der Fortschritt...

... meiner Abschlussarbeit ist irgendwie ein wenig unbefriedigend. Ich habe zwar schon über 500 Seiten gelesen, habe aber das Gefühl noch keinen Schritt weiter zu sein. Vom Thema her befasse ich mich mit "Shintoismus" bzw. "Shintô", der Volksreligion in Japan. Viele sagen, dass es zum Selbstverständnis von Japaner gehört Shintoisten zu sein. Was bedeutet es Shintoist zu sein? Wie beeinflusst Shintô das alltägliche Leben? Wie wirkt er sich auf das Welt- und Menschenbild aus? Wie kann man das Evangelium einem Shintoisten so vermitteln, dass er es versteht? Das alles sind Fragen die mich im Blick auf meine Abschlussarbeit beschäftigen und auf die ich gerne eine Antwort finden würde. Aber irgendwie habe ich den großen Durchbruch noch nicht geschafft und nur noch bis Mitte Mai Zeit, wobei in nicht mal mehr drei Wochen die Vorlesungen wieder losgehen. Es wird also mal wieder spannend bis zu letzten Minute werden...

06 Februar 2010

Mein vorletztes Semester...

... am TSE ist tatsächlich vorbei. Die beiden Prüfungen in den letzten zwei Wochen liegen gut hinter mir und es ist auch tatsächlich keine Arbeit liegen geblieben. Es ist schon irgendwie ein komisches Gefühl dieses Wochenende mal nicht unbedingt in die Bibliothek zu müssen und mal ausschlafen zu können ohne direkt zu denken "aber eigentlich musst du heute noch dies oder jenes tun".

Das wird nicht lange so sein, aber jetzt genieße ich das gerade mal in vollen Zügen. Fühle mich gerade ziemlich abgekämpft und bin sehr dankbar für zwei Tage Erholung.

Im Rückblick lässt sich sagen, dass dieses Semester von Höhen und Tiefen geprägt war. Vieles war im Fluss und ist es immer noch, es bleibt nach wie vor spannend.

Und die Ruhe währt auch leider nicht sonderlich lange. Am Montag geht es direkt weiter mit einem Seminar zu Suchtgefährdung und am Freitag steht ein Besuch meines Semesters im Bundeshaus in Witten an.
In der darauf folgende Woche fliege ich von Donnerstag bis Samstag nach Haburg, wo ich Freitag Abend auf einem Jugendgottesdienst in der FeG Hamburg-Sasel predigen werde. Das heißt übernächste Woche erst mal die Predigt schreiben.

Und dann beginnt die arbeitsreichste Hausarbeit meines Studiums, meine Abschlussarbeit mit mind. 60 Seiten zum Thema "Shintoismus in Japan".

Ihr seht, es wird also alles andere als langweilig. Sollte schon mal überlegen mir ein Bett in die Bibliothek zu stellen, das spart Zeit ;).

Zum Abschluss dieses Eintrages möchte ich hier noch ein Lied vorstellen, dass viele von euch so oder ganz anders wohl schon kennen werden und das mich in den letzten Wochen immer wieder durchgetragen hat.

07 Dezember 2009

Will doch mal ein kurzes...

... Update geben, was gerade so los ist. Die meisten werden wohl schon mitbekommen haben, dass ich nicht direkt nach dem Studium nach Japan gehen werde. Ich möchte erst noch Erfahrung im Gemeindedienst in Deutschland sammeln. Und da stand letzten Donnerstag etwas sehr spannendes an. Wir haben uns als Semester im AKPW (Arbeitskreis Pastorenwechsel) vorgestellt. Da ging es darum, dass die netten Herren im AKPW einen Eindruck von uns bekommen, damit sie uns in die richtigen Gemeinden senden können.

Wir bekommen dann irgendwann bescheid, in welcher Gemeinde wir uns vorstellen dürfen. Spannend, spannend.

Aber auch studientechnisch ist gerade ein bisschen was los. Ich muss nämlich bis nächste Woche Freitag nicht nur das Thema für meine Abschlussarbeit festgelegt haben, sondern auch schon die Gliederung für selbige. Mein Problem ist jetzt, dass ich bisher nur weiß, dass ich über ein für Japan relevantes Thema schreiben möchte. Worüber genau weiß ich noch nicht. Und da ich das noch nicht weiß kann ich auch schlecht eine Gliederung erstellen. Nächste Woche treffe ich mich mit dem zuständigen Dozenten und ich hoffe ihm dann handfeste Ergebnisse präsentieren zu können.
Und dann muss ich für die TSE Weihnachtsfeier am nächsten Freitag (also der gleiche Freitag wie der Abgabetermin von Thema und Gliederung) noch ein Anspiel schreiben, dessen Rohfassung nach Möglichkeit morgen fertig werden sollte. Das einzige Problem ist, dass ich noch gar nichts auf dem Papier habe.

Die To-do-Liste für die Woche ist also gefüllt...

05 Oktober 2009

Gestern war ich...

... zum ersten Mal in Gelsenkirchen und zwar zur Amtseinführung von Rico Otterbach. Als Ricos Hauskreis haben wir sogar einen musikalischen Beitrag für Rico auf die Beine gestellt. War echt schön.

Heute kam dann meine Erkältung raus, womit ich eigentlich letzte Woche schon gerechnet hätte. Werde mir heute die Vorlesungen sparen und den Tag im Bett verbringen. Nachher noch in der Apotheke für Medikamentation sorgen und dann hoffen, dass die ganze Sache schnell wieder vom Tisch ist. Spätestens zum Wochenende muss ich wieder fit sein. Naja, eigentlich morgen schon...

01 Oktober 2009

Das Semester...

hat wieder mit Vollgas angefangen. Sitze gerade in der Bibliothek und versuche endlich mal ans Arbeiten zu kommen um dem Studium nicht nach der ersten Woche hinter her zu laufen. Irgendwie muss ich mich am Anfang eines Semesters immer an die Schulzeit erinnern. Damals war die erste Woche nach den Ferien immer lockeres reinkommen und es lief noch nicht viel. Das ist hier im Studium ganz anders...

Ach ja: Neues Semester bedeutet ja auch neue Pflichtlektüre. Das heißt wer gerne möchte kann mich in Form von Büchern beim Studium unterstützen. Ich habe auf meinem Amazonwunschzettel mal wieder ein paar neue reingestellt. Davon sind zwei Pflichtlektüre (steht dabei).

Also, dann will ich mal arbeiten...

26 September 2009

Ich sitze gerade...

... Pohlmann hörend in der Internetecke des Forggenhofs im schönen Allgäu. Hier verbringe ich gerade meine letzte Einkehrtagung mit dem Theologischen Seminar. Es ist schon ein komisches Gefühl. Ich kann mich noch sehr gut an meinen ersten Forggenhof erinnern als alles total neu war, man noch kaum jemanden kannte und es hier auch noch kein WLan gab.

Jetzt bin ich im letzten Jahrgang und werde beim nächsten Mal nicht dabei sein weil ich dann schon fertig mit dem Studium bin. Nicht mal mehr ein Jahr und fünf Jahre Ewersbach werden hinter mir liegen...

Aber zur Zeit hier: Es ist sehr genial. Thematisch geht es um Liebe. Gottes Liebe zu Gott und unsere Liebe zu ihm. Ich wurde sehr herausgefordert und durfte in einer für mich nicht leichten Situation Gottes Reden zu mir und die Zusage seiner Liebe konkret erfahren. Das tat unheimlich gut! Ich bin begeistert von der Zeit und genieße sie sehr.

Wettertechnisch war der Anfang der Woche einfach der Hammer. Sonnenschein und schön warm. Am Mittwoch hat das Wetter dann angefangen um zu schlagen und jetzt ist es herbstlich und kalt.

Morgen nach dem Mittagessen geht es wieder im Bus zurück nach Ewersbach. Schade eigentlich. Aber schließlich muss auch das Studium mal wieder losgehen bevor es fertig sein kann...

14 September 2009

Will doch mal wieder...

... ein Lebenszeichen von mir geben. Mein Notebook ist repariert, der Urlaub rum und auch das missionarische Praktikum liegt hinter mir.

Das war ziemlich genial. Wir haben im Auftrag der Gemeinde Mittendrin eine Befragung unter Menschen mit Migrationshintergrund durchgeführt.

Zu Beginn hatte ich echt Panik wie das werden würde und wie die Leute auf uns reagieren. Dabei spielten auch viele Vorurteile meinerseits mit. Ich muss aber sagen, dass wir richtig viele sehr gute Begegnungen hatten und ich meine Vorurteile über den Haufen werfen musste. Es war total genial.

Das Praktikum hat auch mal wieder gezeigt, dass Gott echt ein Händchen für geniales Timing hat. Die Gemeinde wird in einem alten Hotel mitten in Bergneustadt eine Tafel eröffnen. Es gab ein bisschen Hickhack mit den Schlüsseln, aber letzten Mittwoch kamen sie endlich. Da wir am Donnerstag mit der Umfrage so weit durch waren konnten wir Donnerstag und Freitag voll reinklotzen und in zwei Tagen den Garten in Ordnung gebracht und fast das komplette Haus entrümpelt.

Das Praktikum war eine intensive und geniale Zeit. Jetzt heißt es die Hausarbeit noch fertig machen und dann geht es nächste Woche zum Studienbeginn auf den Forggenhof.

Vielleicht wundern sich einige, dass ich noch nichts vom Urlaub berichtet habe. Aber entsprechende Berichte sind in Planung...

06 Februar 2009

Das Semester...

... ist endlich vorbei. Die letzte Prüfungsleistung ist erbracht. Eigentlich ein gutes Gefühl.
Allerdings bleibt wenig Zeit zum verschnaufen. Ich werde jetzt gleich schon mal anfangen mein Leben in Kisten zu verpacken und morgen dann ausziehen. Am Montag dann noch Zimmerabnahme, am Dienstag zum Zahnarzt, am Mittwoch nach Düsseldorf Mattis besuchen, am Donnerstag mein Auto für die Fahrt nach Singen packen und am Freitag morgen geht es dann endlich los ins Gemeindepraktikum.

25 Januar 2009

Das Wochenende...

... in Mannheim war echt genial. Viel Spazieren gehen und abhängen. Also total chillig. Das einzige leicht stressige war shoppen am Samstag. Aber da Björn und ich beide Männer sind und wussten was wir wollten (jeder zwei Jeans) ging das schnell über die Bühne und wir konnten wieder zum chillen und spazieren gehen übergehen. Das war das erste Wochenende seit November an dem ich mal richtig entspannt habe.

Ab morgen werde ich dann anfangen meine Katechetikzusammenfassung zu schreiben und die hoffentlich am Dienstag fertig bekommen. Danach ist dann die restlichen 1,5 Wochen lernen für die Hesekielklausur angesagt.

So, jetzt trinke ich noch mir Marc ein Jever und lege mich dann ins Bett.

20 Januar 2009

Sie ist...

... weg, also die Psalmenpredigt für mein Homiletikseminar meine ich. 18:00 wäre späteste Abgabe gewesen und um 16:10 war sie raus. Jetzt werde ich mir erst mal den Rest des Nachmittages frei nehmen.

Studientechnisch stehen jetzt noch eine Zusammenfassung für das Fach Katechetik und eine Klausur am 06. Februar in Hesekielexegese auf dem Programm. Werde das Ganze aber etwas lässiger angehen als die letzten Wochen. Am Wochenende werde ich erst mal lieben Menschen in Mannheim einen Besuch abstatten.

Wenn das Semester rum ist (also am 06. Februar) dann heißt es noch eine Woche chillen, bevor es dann am 13. Februar endlich ab ins Praktikum geht. Je mehr Studienaufgaben ich wegarbeite, desto mehr Platz hat auch die Vorfreude auf mein Praktikum, ist also heute wieder ein Stück größer geworden.

Habe auch heute das Ergebnis der systematischen Hausarbeit bekommen, die ich in den letzten Semesterferien geschrieben habe. Dafür, dass ich einen Großteil der Arbeit Abends nach der Arbeit (irgendwo her musste ja noch fehlendes Geld für den Motorradführerschein kommen) geschrieben habe war die Note zwar nicht berühmt, aber annehmbar. Damit ist auch dieses Kapitel endlich abgehakt.

13 Januar 2009

Das Kirchengeschichtsseminar...

... ist weg. Doch Zeit zum durchatmen bleibt leider keine, denn am Dienstag um 18:00 Uhr muss ich meine Predigt zu Psalm 103 abgegeben haben. Also sitze ich wieder in der Bibliothek.

Ansonsten habe ich bei einem Telefonat mit meinem Praktikumspastor wieder gemerkt wie sehr ich mich auf mein Gemeindepraktikum in der FeG Singen freue!

12 Januar 2009

Nach neunTagen...

... mit durchschnittlich 10-12 Stunden Arbeitszeit ist mein Kirchengeschichtsseminar über die Freien evangelischen Gemeinden im dritten Reich endlich fertig. Morgen das Ding noch halten und dann ad acta legen.

Aber damit steht mir jetzt der nächste Batzen bevor, denn bis nächste Woche Dienstag muss ich mein Homiletikseminar abgeben (in Form einer Predigt über Psalm 103). Das heißt meine Zeit in der Bibliothek wird sich nur verringern, weil heute die Vorlesungen wieder anfangen und ich versuchen will statt um 22:00 Uhr bereits um 20:00 Uhr die Segel zu streichen. Mal sehen wie das so funktionieren wird.

Irgendwie fällt mir in letzter Zeit immer das Lied Meistermaler ein: "Leben sollte mehr sein als nur Arbeit, Schlaf und Essen..." Schön wär's...

02 Januar 2009

Das neue Jahr...

... ist jetzt schon ganze zwei Tage alt. Zeit die mal Revue passieren zu lassen. Doch lasst mich mit Weihnachten ansetzen.
Das Weihnachtsfest war echt schon, auch wenn es mit Predigtvorbereitung für den zweiten Weihnachtsfeiertag verbunden war. Da habe ich nämlich in Nisterau-Pfuhl gepredigt. Ansonsten gab es gutes Essen und eine Menge Spaß, was auch damit zusammenhing, dass mein Mitbewohner Marc Weihnachten bei uns verbracht hat.

Zwischen den Jahren stand die Predigtvorbereitung für Silvester in Breitscheid auf dem Programm, die ging aber überraschend schnell. Habe das Thema (Wo gehen wir als Gemeinde hin) schon einige Wochen mit mir rumgetragen und so ist mir die Kurzpredigt am Montag morgen ziemlich schnell aus den Fingern geflossen, wofür ich echt dankbar bin. Das ermöglichte es mir zwischen den Jahren noch ein bisschen zu entspannen.

Die Predigt lief dann eigentlich ganz gut (zumindest von meiner Perspektive) und ich habe mich mal wieder wohl gefühlt beim Predigen, obwohl ich vorher echt Bammel hatte (war kein einfaches Thema). Ich habe auch ein paar positive Reaktionen bekommen, die mich sehr gefreut haben. Gab wohl auch Negative, aber von denen habe ich nur vom Hörensagen mitbekommen. Wäre eigentlich schöner, wenn Leute einen selbst ansprechen. Werde mich jetzt mal noch um ein bisschen qualifiziertes Feedback bemühen.

Den Beginn des neuen Jahres beging ich mit meinem Hauskreis in Ewersbach und kann nur sagen, dass es eine chillige und geniale Feier war. Mein Dank gilt hier in besonderer Weise den hochgeschätzten Gastgebern!

Heute habe ich meinen kleinen Bruder Mattis nach Düsseldorf gefahren und bin jetzt wieder zurück auf dem Berg. Ab morgen werde ich (hoffentlich) mit Vollgas an meinem Kirchengeschichtsseminar zum Thema FeG im 3. Reich arbeiten. Das muss ich bis Donnerstag fertig haben. Direkt im Anschluss steht dann mein Psalmenseminar an, für das ich eine Predigt über Psalm 103 schreiben muss.

Ansonsten beschäftigen mich im Blick auf 2009 hauptsächlich zwei Fragen: Wie wird mein Gemeindepraktikum laufen? Und wird alles mit meiner Bewerbung bei der Allianz-Mission klappen?

SO, jetzt will ich endlich mal meine Klamotten auspacken und dann geht es auch bald schon in die Heiakiste, damit ich morgen um 7:00 rauskomme um dann um 8:00 Uhr in der Bibliothek zu sitzen.

Ansonste

17 Dezember 2008

Die Römerklausur...

... ist rum. Was dabei rauskommen wird kann ich nicht wirklich sagen, aber ich bin jetzt erst mal nur froh, dass ich die Römerlernunterlagen von meinem Schreibtisch verbannen kann.
Auf zu neuen Taten!

12 Dezember 2008

Die mündliche...

... Prüfung in Kirchengeschichte ist hinter mir und gut gelaufen. Jetzt steht am Mittwoch noch Römerbriefklausur auf dem Programm...

04 Dezember 2008

Aargh, habe gerade...

... Kopfblockade. Und dabei ist so viel zu tun. Habe bisher heute nur an der Predigt für Sonntag weitergeschrieben (hoffe, dass ich morgen den ersten Rohentwurt fertig bekomme) und ein bisschen Kirchengeschichte gemacht (mündliche Prüfung irgendwann nächste Woche). Viel zu wenig eigentlich, aber irgendwie geht gerade mal nichts mehr.

01 Dezember 2008

Beschaulicher Advent...

... wir wohl auch dieses Jahr nichts.
Doch erst mal zum Wochenende:
Am Samstag hieß es früh aufstehen (7:00 Uhr). Nach ausgiebiger Dusche und Frühstück ging es dann rüber ins Kronbergforum, wo ich die Tontechnik auf dem Kreisfrauentag gemacht habe. Ich war ein bisschen aufgeregt, weil es das erste mal war, dass ich eine Musikgruppe abgenommen habe, obwohl, eigentlich war es das zweite Mal, aber das erste Mal mit einen digitalen Mischpult, außerdem waren das beim ersten Mal nur meine Brüder und kann selbst der beste Tontechniker nicht reißen ;).
Auf jeden Fall habe ich da Technik gemacht und das lief eigentlich alles ganz OK, denke ich... Aber auf jeden Fall bin ich jetzt mit meinem kompletten Arbeitsdienst für den Rest meines Studiums fertig :).

Am Samstag Abend hatten wir dann hier im Rahmen des Studententreffens der VeF (Vereinigung evangelischer Freikirchen) ein Kochduell internationaler Güte (Essen aus fünf unterschiedlichen Ländern). Chris Weigl und ich haben japanisch gekocht. Am Ende kam dann alles auf ein Buffet und wurde nahezu restlos vernichtet.

Irgendwie bin ich momentan echt platt, was sich unter anderem darin wiederspiegelt, dass ich von Samstag auf Sonntag über zwölf Stunden durchgepennt habe, und es wahrscheinlich noch länger gewesen wäre, wenn niemand an meiner Zimmertür geklopft hätte....
So war dann auch der Sonntag recht schnell rum...

Aber jetzt zur Auslastung in der Adventszeit (und eigentlich bis zum Ende des Semesters):
- Vor Weichnachten noch eine mündliche Kirchengeschichtsprüfung und eine Römerbriefklausur
- Predigten: 07.12. in Frankenbach; 26.12. in Nisterau und 31.12. in Breitscheid
- zwei Hauptseminare im Januar (Homiletik und Kirchengeschichte)
- Hesekielklausur Anfang Februar
- danach Semesterende und Umzug nach Singen ins Praktikum

Der einzige Lichtblick ist eine geplante Woche auf Langeoog im Januar...
Also, es ist viel zu tun, von daher will ich jetzt auch mal weiter machen. Vielen Dank für alles Gebet, kann es gerade ziemlich gut gebrauchen...