... einen neuen Lebensabschnitt. Das ist es, was ich gerade erlebe. Am 15. Januar hat mein Dienst als Pastor der Freien evangelischen Gemeinde Ramstein mit einer Predigt über Selbstbild und -annahme begonnen.
Da ich noch keine Wohnung hatte kam ich erst bei lieben Menschen aus der Gemeinde unter. Mittwoch und Donnerstag ging es dann auf Kreispastorenklausur. Am Donnerstag dann wieder in die alte Heimat um am Freitag die alte Wohnung auszuräumen und den LKW zu packen. Gestern morgen ging es dann ab nach Ramstein. Dank der Mithilfe vieler aus der Gemeinde war der LKW schnell ausgeladen. Gestern Abend standen dann auch schon alle Möbel und es war, wieder dank der Mithilfe lieber Menschen, schon einiges eingeräumt. Heute morgen wurde dann weiter eingeräumt. Jetzt hab ich noch ein paar Kartons mit Büchern (die ich ohne die Anschaffung von 2-3 Regalen wohl besser erst mal in ihren Kartons lasse) und ein paar mit Zeug, das ich noch sortieren muss.
Nachmittags ging es dann in die Gemeinde zum Gottesdienst anlässlich meiner Diensteinführung. Es war ein großartiger Gottesdienst für den ich sehr dankbar bin. Besonders gefreut hat mich, dass einige Leute von meiner Family und auch ein paar Freunde am Godi teilnehmen konnten.
Nachdem ich die letzten Heimfahrer verabschiedet habe bin ich noch ein bisschen durch meinen neuen Wohnort gelaufen und hab ein bisschen Pfälzer Luft geschnuppert. Muss bei Gelegenheit mal dringend losgehen und ein paar Caches in der Gegend machen.
Jetzt sitze ich gerade mit einem Glas des hervorragenden Single Malt Whiskeys, den ein lieber Kollege mir heute zur Diensteinführung geschenkt hat, auf der Couch in der neuen Wohnung und schreibe diesen Blogeintrag. Das erinnert mich daran, dass ich noch keinen Festnetzanschluss und damit logischerweise auch kein Internet habe. Läuft alles über's Handy und leider nur sehr langsam. Aber auch das wird sich noch ändern...
Jetzt bin ich also auch als Pastor der FeG Ramstein eingeführt. Krass irgendwie. Ich schwanke zwischen zwei Extremen. Auf der einen Seite fühlt es sich so richtig an. Gott hat den Weg so klar geführt. Und wenn ich mit Menschen aus der Gemeinde zu tun habe, dann fühle ich mich zu Hause und genau am richtigen Platz. Auf der anderen Seite fühlt es sich vollkommen surreal an plötzlich in der Pfalz zu wohnen und Pastor einer Gemeinde zu sein. Aber jetzt beginnt ja auch erst die Phase des Einlebens und in ein paar Wochen sieht das vielleicht auch alles schon wieder anders aus. Wie auch immer, ich halte euch auf dem Laufenden.
Kevins Gedankengänge
Hier könnt ihr lesen, was mich so beschäftigt...
22 Januar 2012
07 Januar 2012
Beim Ausräumen...
... in Erinnerungen schwelgen. So geht es mir gerade. Habe mich eben mal dran gemacht das Büro zu sortieren. Denn in einer guten Woche geht es los in Ramstein. Also Zeit die Koffer zu packen. Bei den Dingen, die mir eben in die Hände gefallen sind ist mir mal wieder aufgefallen, dass sich nicht nur der Wohnort ändern wird, sondern auch das Aufgabengebiet. Von der Kreisarbeit in die Gemeindearbeit. Das wird vielleicht auch heißen von der Weite ins Behagliche. Wir werden sehen. Auf jeden Fall ist mir jetzt nochmal aufgefallen, was ich alles zurück lassen werde. Eine großartige Kreisjugendarbeit, die ich ein Jahr begleiten durfte und die mich ein Jahr geprägt hat. Eine Kreisjugendarbeit von der ich hoffe, dass Gott noch großes durch sie tun wird.
Und ich werde Menschen zurücklassen, die ich mit der Kreisjugendarbeit und Hartenrod verbinde. Menschen, die mir wichtig geworden sind. Menschen, ohne die das großartige Jahr als Kreisjugendpastor nur halb so großartig gewesen wäre. Menschen, denen ich von Herzen Gottes Segen und alles Gute wünsche.
Es macht mich gerade ein bisschen melancholisch wenn ich daran denke, dass ich gerade dabei bin die Zelte hier abzubrechen und zu neuen, weitgehend unbekannten Ufern aufzubrechen.
Zum ersten Mal in meinem Leben werde ich weiter als 30 km von dem Ort weg wohnen, in dem ich aufgewachsen bin. Zum ersten mal in ein anderes Bundesland ziehen. Zum ersten mal in einer Gegend wohnen, deren örtlicher Akzent noch komischer ist als der Meine.
Mir gehen gerade folgende Zeilen eines bekannten Segensliedes durch den Kopf: "Neue Stunden, neue Tage, zögernd nur schlüpfst du hinein. Wird die neue Zeit dir passen, ist sie dir zu groß, zu klein?". Jetzt wo es ernst wird scheint alles so surreal. Letzte Woche war das alles noch ganz weit weg. Und jetzt, wo ich endlich beim einpacken bin ist alles so nah.
Ich freue mich auf das Neue, auch wenn mir langsam ein bisschen mulmig wird. Ich freue mich drauf nach fast einem halben Jahr Arbeitslosigkeit endlich wieder zu arbeiten. Ich freue mich darauf neue Menschen kennen zu lernen. Neue Menschen zu begleiten und neue Dinge zu sehen. Neue Herausforderungen zu erleben. Und ich freue mich total auf diese großartige Gemeinde in der ich bald Pastor sein darf.
So packe ich mein Leben in Kisten. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Weinend im Blick auf das was ich zurück lasse und lachend im Blick auf das, was kommt.
So, dann will ich mal weiter packen...
Und ich werde Menschen zurücklassen, die ich mit der Kreisjugendarbeit und Hartenrod verbinde. Menschen, die mir wichtig geworden sind. Menschen, ohne die das großartige Jahr als Kreisjugendpastor nur halb so großartig gewesen wäre. Menschen, denen ich von Herzen Gottes Segen und alles Gute wünsche.
Es macht mich gerade ein bisschen melancholisch wenn ich daran denke, dass ich gerade dabei bin die Zelte hier abzubrechen und zu neuen, weitgehend unbekannten Ufern aufzubrechen.
Zum ersten Mal in meinem Leben werde ich weiter als 30 km von dem Ort weg wohnen, in dem ich aufgewachsen bin. Zum ersten mal in ein anderes Bundesland ziehen. Zum ersten mal in einer Gegend wohnen, deren örtlicher Akzent noch komischer ist als der Meine.
Mir gehen gerade folgende Zeilen eines bekannten Segensliedes durch den Kopf: "Neue Stunden, neue Tage, zögernd nur schlüpfst du hinein. Wird die neue Zeit dir passen, ist sie dir zu groß, zu klein?". Jetzt wo es ernst wird scheint alles so surreal. Letzte Woche war das alles noch ganz weit weg. Und jetzt, wo ich endlich beim einpacken bin ist alles so nah.
Ich freue mich auf das Neue, auch wenn mir langsam ein bisschen mulmig wird. Ich freue mich drauf nach fast einem halben Jahr Arbeitslosigkeit endlich wieder zu arbeiten. Ich freue mich darauf neue Menschen kennen zu lernen. Neue Menschen zu begleiten und neue Dinge zu sehen. Neue Herausforderungen zu erleben. Und ich freue mich total auf diese großartige Gemeinde in der ich bald Pastor sein darf.
So packe ich mein Leben in Kisten. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Weinend im Blick auf das was ich zurück lasse und lachend im Blick auf das, was kommt.
So, dann will ich mal weiter packen...
06 November 2011
Blick aufs Meer
Ich stehe hier, dort, wo Meer und Land sich treffen.
Ich höre das Rauschen des Wassers, fühle den Wind.
Ein Flugzeug zieht einsam seine Kreise.
Ein einzelnes Schiff lässt mich zum Horizont blicken.
Ich will meine Augen schließen und alle Eindrücke in mich aufnehmen.
Doch ich kann nicht. Mein Blick liegt gebannt auf Meer und Horizont.
Eine tiefe Sehnsucht erfasst mich - als ziehe das Meer mein Herz hinaus in seine Weite.
Hinaus über den Horizont in ein fernes Land.
Frieden durchdringt mich bei dem Gedanken mein Herz ziehen zu lassen.
Mich vom Meer mitnehmen zu lassen hinter den Horizont - in ein unbekanntes Land.
Doch dann ist da plötzlich auch Angst - Angst vor der Freiheit, die das Meer mir verspricht.
Angst vor dem Unbekannten dort hinter dem Horizont.
Ich drehe mich um und gehe, denn es ist schon spät.
Ich erreiche die Dühne.
Drehe mich noch einmal um.
Lasse meinen Blick noch einmal gefangen nehmen.
Dann wende ich mich ab.
Ziehe meines Weges.
Doch mir scheint mein Herz bleibt - bleibt und blickt - blickt noch immer auf das Meer.
Die Sehnsucht, sie begleitet mich.
Ich höre das Rauschen des Wassers, fühle den Wind.
Ein Flugzeug zieht einsam seine Kreise.
Ein einzelnes Schiff lässt mich zum Horizont blicken.
Ich will meine Augen schließen und alle Eindrücke in mich aufnehmen.
Doch ich kann nicht. Mein Blick liegt gebannt auf Meer und Horizont.
Eine tiefe Sehnsucht erfasst mich - als ziehe das Meer mein Herz hinaus in seine Weite.
Hinaus über den Horizont in ein fernes Land.
Frieden durchdringt mich bei dem Gedanken mein Herz ziehen zu lassen.
Mich vom Meer mitnehmen zu lassen hinter den Horizont - in ein unbekanntes Land.
Doch dann ist da plötzlich auch Angst - Angst vor der Freiheit, die das Meer mir verspricht.
Angst vor dem Unbekannten dort hinter dem Horizont.
Ich drehe mich um und gehe, denn es ist schon spät.
Ich erreiche die Dühne.
Drehe mich noch einmal um.
Lasse meinen Blick noch einmal gefangen nehmen.
Dann wende ich mich ab.
Ziehe meines Weges.
Doch mir scheint mein Herz bleibt - bleibt und blickt - blickt noch immer auf das Meer.
Die Sehnsucht, sie begleitet mich.
26 Oktober 2011
Nächstes Jahr...
... wird sich für mich wesentlich mehr ändern, als nur die Jahreszahl im Kalender. Das war schon länger klar. Offen war aber vor allem das "Wo". Das hat sich jetzt am Wochenende geklärt. Ich war unterwegs um einen Vortrag und eine Vorstellungspredigt zu halten. Am Sonntag nach dem Gottesdienst war dann auch direkt die Abstimmung. Und nach einem einstimmigen Ergebnis ist endlich offiziell und klar, dass ich ab dem 15. Januar 2012 Pastor der FeG Ramstein sein werde. Ich bin total froh! Gerade nach dem ganzen Auf und Ab in letzten halben Jahr und der Arbeitslosigkeit ist es schön endlich zu wissen wie es weiter geht. Und es ist schön zu wissen, dass es für mich tatsächlich nach Ramstein geht. Ich habe mich vom ersten Moment an in diese Gemeinde verliebt und Gott hat mir, je mehr ich über die Gemeinde erfahren habe, ein riesen Herz für diese Gemeinde gegeben. Man kann sagen, dass ich mich in die Gemeinde verliebt habe. Und um so genialer ist es, dass ich dort Pastor werde darf. Das ist nach dem ganzen Geraffel echt ein riesen Geschenk.
Also, langer Rede, kurzer Sinn: Für mich geht es im Januar in die Westpfalz und ich freu mich total drauf!
Danke für euer Mitbeten und Mittragen!
Also, langer Rede, kurzer Sinn: Für mich geht es im Januar in die Westpfalz und ich freu mich total drauf!
Danke für euer Mitbeten und Mittragen!
25 August 2011
Gottes Liebe...
... ist so wunderbar. Diesen Liedtitel habe ich schon den ganzen Tag im Kopf. Als ich heute morgen unter der Dusche stand, noch völlig müde und neben mir, fing ich plötzlich an über Gottes Liebe nachzudenken. Und es hat mich mal wieder (im übertragenen Sinn) umgehauen. Unglaublich, unbegreiflich diese Liebe, die Gott uns schenkt. Diese Liebe, die sein Wesen ist und alles für uns tut. Alles für uns aufgibt, alles in Bewegung setzt, damit wir diese Liebe erfahren und erwidern können. Diese Liebe, die riskiert, dass wir Menschen nicht auf sie antworten, da Liebe nicht zwingt, nicht einengt, nicht bestimmt. Sondern dem Gegenüber die Möglichkeit zur freien Entscheidung lässt, auch wenn es weh tun kann.
Eigentlich ist es gar nicht möglich, diese Liebe in Worte zu fassen oder sie wirklich zu beschreiben. Aber beim Nachdenken heute Morgen bekam ich einen ganz kleinen Eindruck davon, wie diese Liebe sich anfühlt. Sie hat mich angerührt wie ein Sonnenaufgang am weiten Meer, wie ein Sonnenbad auf einer Blumenwiese, wie die Aussicht vom höchsten Gipfel, wie die genialste Motorradfahrt, die man sich vorstellen kann oder das finden eines echt schwer versteckten Caches. Ich bekomme jetzt noch eine Gänsehaut, wenn ich darüber schreibe. Und trotzdem kann auch alles, was ich empfunden habe diese Liebe nicht in ihrer Ganzheit erfassen und wird ihr nicht gerecht.
Denn Gottes Liebe ist so wunderbar. So unglaublich, so unbegreiflich. Danke dafür!
Eigentlich ist es gar nicht möglich, diese Liebe in Worte zu fassen oder sie wirklich zu beschreiben. Aber beim Nachdenken heute Morgen bekam ich einen ganz kleinen Eindruck davon, wie diese Liebe sich anfühlt. Sie hat mich angerührt wie ein Sonnenaufgang am weiten Meer, wie ein Sonnenbad auf einer Blumenwiese, wie die Aussicht vom höchsten Gipfel, wie die genialste Motorradfahrt, die man sich vorstellen kann oder das finden eines echt schwer versteckten Caches. Ich bekomme jetzt noch eine Gänsehaut, wenn ich darüber schreibe. Und trotzdem kann auch alles, was ich empfunden habe diese Liebe nicht in ihrer Ganzheit erfassen und wird ihr nicht gerecht.
Denn Gottes Liebe ist so wunderbar. So unglaublich, so unbegreiflich. Danke dafür!
19 Mai 2011
05 Mai 2011
Vielleicht hat...
... Vertrauen auf Gott gar nichts damit zu tun, dass ich passiv sein muss - nach dem Motto: "Gott wird es schon richten..."
Vielleicht darf ich ja kämpfen, aktiv sein, mich ins Abenteuer stürzen. In die Schlacht ziehen und mit allen Kräften um den Sieg kämpfen. Und vielleicht bedeutet Vertrauen dann, einfach zu wissen, dass Gott da ist und mich trägt. Meine Wunden versorgt, meine Siege mit mir feiert und mich nicht fallen lässt, wenn ich mal verliere.
Vielleicht heißt Vertrauen ja gerade zu kämpfen, denn ich weiß, dass ich nicht alleine kämpfe. Der Herr der Heerscharen, der Löwe von Juda, der König des Universums, der Herr des Alls, der Allmächtige - er ist an meiner Seite.
Das Leben ist ein Abenteuer, bei dem Gott mir meine Entscheidungen nicht abnimmt, aber bei jedem Schritt, den ich gehe mit dabei ist und mir zutraut, dass ich mit seiner Hilfe das Abenteuer bestehe.
Das macht das Leben spannend und lebenswert, gefährlich und abenteuerlich und vielleicht auch ein bisschen unsicher. Aber mal ehrlich, wie langweilig wäre das denn? Immer alles im Voraus zu wissen, niemals irgendwelchen Unwägbarkeiten zu begegnen, die absolute Sicherheit im Leben zu haben?
Dann doch lieber mit Gott auf Abenteuertour, denn alles andere wäre kalter Kaffee...
Vielleicht darf ich ja kämpfen, aktiv sein, mich ins Abenteuer stürzen. In die Schlacht ziehen und mit allen Kräften um den Sieg kämpfen. Und vielleicht bedeutet Vertrauen dann, einfach zu wissen, dass Gott da ist und mich trägt. Meine Wunden versorgt, meine Siege mit mir feiert und mich nicht fallen lässt, wenn ich mal verliere.
Vielleicht heißt Vertrauen ja gerade zu kämpfen, denn ich weiß, dass ich nicht alleine kämpfe. Der Herr der Heerscharen, der Löwe von Juda, der König des Universums, der Herr des Alls, der Allmächtige - er ist an meiner Seite.
Das Leben ist ein Abenteuer, bei dem Gott mir meine Entscheidungen nicht abnimmt, aber bei jedem Schritt, den ich gehe mit dabei ist und mir zutraut, dass ich mit seiner Hilfe das Abenteuer bestehe.
Das macht das Leben spannend und lebenswert, gefährlich und abenteuerlich und vielleicht auch ein bisschen unsicher. Aber mal ehrlich, wie langweilig wäre das denn? Immer alles im Voraus zu wissen, niemals irgendwelchen Unwägbarkeiten zu begegnen, die absolute Sicherheit im Leben zu haben?
Dann doch lieber mit Gott auf Abenteuertour, denn alles andere wäre kalter Kaffee...
16 April 2011
Sich alleine und verlassen...
... zu fühlen und wirklich alleine und verlassen zu sein, das sind zwei unterschiedliche Dinge.
Wenn Jesus uns zusagt, dass er jeden Tag bei uns ist, bis ans Ende der Welt, dann gilt das. Dann gilt das auch dann, wenn ich es nicht spüre und nicht erfahre. Wenn alles, was ich sehen kann die Dinge sind, die mir Sorgen machen und mich bedrücken. Auch wenn vieles mir den Blick auf Jesus verstellt, ich ihn nicht spüre und nicht sehe ist er doch da. Er, dem alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben ist.
Und an diesem Wissen darf ich mich festhalten, wenn das Herz sich gerade anders fühlt. Und vielleicht wandert dieses Wissen dann auch vom Kopf in das Herz und ich kann spüren und erfahren, dass Jesus bei mir ist. Und wenn nicht, dann ist trotzdem immer noch das Wissen da um durch zu tragen.
Wenn Jesus uns zusagt, dass er jeden Tag bei uns ist, bis ans Ende der Welt, dann gilt das. Dann gilt das auch dann, wenn ich es nicht spüre und nicht erfahre. Wenn alles, was ich sehen kann die Dinge sind, die mir Sorgen machen und mich bedrücken. Auch wenn vieles mir den Blick auf Jesus verstellt, ich ihn nicht spüre und nicht sehe ist er doch da. Er, dem alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben ist.
Und an diesem Wissen darf ich mich festhalten, wenn das Herz sich gerade anders fühlt. Und vielleicht wandert dieses Wissen dann auch vom Kopf in das Herz und ich kann spüren und erfahren, dass Jesus bei mir ist. Und wenn nicht, dann ist trotzdem immer noch das Wissen da um durch zu tragen.
03 April 2011
Ich kann mich...
... selbst annehmen, wenn ich anfange mich mit Gottes Augen zu sehen. Mich zu sehen als sein geliebtes Kind. Und wenn ich mich so sehe und mich annehmen kann, dann schließt das Veränderung in meinem Leben nicht aus. Im Gegenteil. Es schafft den Raum und die Freiheit zur Veränderung in meinem Leben.
Denn wenn ich mich mit Gottes Augen sehe, dann geht es nicht mehr darum mich verändern zu müssen damit andere meine Veränderung wahrnehmen und mir deshalb Bestätigung geben. Sondern ich darf mich verändern. Zum Besseren für mich selbst und zum Besseren für Gott.
Wenn ich mich selbst annehme und mich angenommen bei Gott weiß, dann muss ich auch keine Angst davor haben in einem Veränderungsprozess zu versagen und nicht ans gewünschte Ziel zu kommen. Denn auch wenn ich versage, auch wenn ich scheitere, bin ich trotzdem OK, denn ich bin Gottes geliebtes Kind.
Denn wenn ich mich mit Gottes Augen sehe, dann geht es nicht mehr darum mich verändern zu müssen damit andere meine Veränderung wahrnehmen und mir deshalb Bestätigung geben. Sondern ich darf mich verändern. Zum Besseren für mich selbst und zum Besseren für Gott.
Wenn ich mich selbst annehme und mich angenommen bei Gott weiß, dann muss ich auch keine Angst davor haben in einem Veränderungsprozess zu versagen und nicht ans gewünschte Ziel zu kommen. Denn auch wenn ich versage, auch wenn ich scheitere, bin ich trotzdem OK, denn ich bin Gottes geliebtes Kind.
Neuer Blogtitel...
... neues Programm. Nicht mehr "Kevins Tagebuch", sondern Kevins Gedankengänge. Es soll hier auf dem Blog nicht mehr so sehr um meine Erlebnisse gehen, sondern mehr um Gedanken die mich beschäftigen. Gedanken, an denen ich euch teilhaben lassen möchte.
Ich hoffe, dass ich mit dem geänderten Titel es jetzt auch schaffe den Blog zu reaktivieren und ihr wieder regelmäßig an dieser Stelle etwas von mir lesen könnt.
Ich hoffe, dass ich mit dem geänderten Titel es jetzt auch schaffe den Blog zu reaktivieren und ihr wieder regelmäßig an dieser Stelle etwas von mir lesen könnt.
24 Oktober 2010
Herzliche Einladung...
22 September 2010
Es ist momentan...
... echt großartig, wie ich Gott erleben darf. Im großen wie im Kleinen. Zum Einen, wenn es um Sinnlos? geht. Gott kümmert sich um so viele Dinge, an denen wir nicht weiter kommen. Das macht auch total Mut für die Punkte wo wir immer noch Fragezeichen sehen.
Und auch im kleinen darf ich momentan einfach total oft sehen, wie Gott mich und Menschen, die ich unheimlich gerne habe beschenkt und Dinge regelt.
Es ist einfach großartig und tut total gut zu sehen, wie Gott großes und kleines tut und sich um uns kümmert.
Gott ist einfach großartig und ich darf das momentan ganz intensiv erfahren und das ist einfach genial!
Das wollte ich jetzt einfach mal loswerden, weil ich gerade total begeistert bin! Begeistert von Gott, begeistert davon, wie sehr wir Menschen ihn interessieren, begeistert davon in seinem Dienst zu stehen.
Halleluja!
Und auch im kleinen darf ich momentan einfach total oft sehen, wie Gott mich und Menschen, die ich unheimlich gerne habe beschenkt und Dinge regelt.
Es ist einfach großartig und tut total gut zu sehen, wie Gott großes und kleines tut und sich um uns kümmert.
Gott ist einfach großartig und ich darf das momentan ganz intensiv erfahren und das ist einfach genial!
Das wollte ich jetzt einfach mal loswerden, weil ich gerade total begeistert bin! Begeistert von Gott, begeistert davon, wie sehr wir Menschen ihn interessieren, begeistert davon in seinem Dienst zu stehen.
Halleluja!
17 September 2010
Muss doch tatsächlich...
... mal ein bisschen Werbung für ein großartiges Album machen. Heute morgen brachte es mir der Postmann und ich muss sagen, nach dem ersten durchhören bin ich total begeistert! Wer also auf Singer/Songwriter-Musik steht sollte mal reinhören, vielleicht gefällt es...
Album bei Amazon:


König der Straßen
MP3 bei Amazon:


König Der Straßen [+digital booklet]
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16 September 2010
02 September 2010
Momentan...
... gibt es nicht viel Neues hier auf meinem Blog. Das liegt daran, dass ich gerade viel um die Ohren habe.
Woran ich mit Hochdruck arbeite? Darauf bekommt hier jetzt hier einen Vorgeschmack:
Woran ich mit Hochdruck arbeite? Darauf bekommt hier jetzt hier einen Vorgeschmack:
13 August 2010
Endlich bin ich...
... wieder richtig online! Ich habe meinen Umzug nach Hartenrod (fast) abgeschlossen. Eigentlich fehlt nur noch eine Kommode die noch hier hin gebracht werden muss; zwei Jalousien, die noch angebracht werden müssen; sämtliche Deckenlampen, die noch gekauft werden müssen; Waschmaschine und Trockner die noch angeliefert werden müssen und die komplette Büroeinrichtung, die auch noch gekauft werden muss. So gesehen ist es irgendwie doch noch eine Menge, die fehlt, aber das Meiste ist schon fertig und so lässt es sich hier doch ganz gut wohnen (zumindest jetzt, wo das Internet wieder geht).
Sicherlich ist euch auch aufgefallen, dass mein Blog ein neues Design hat. Das kann sich durchaus in den nächsten Wochen noch ein bisschen ändern. Wollte den eigentlich komplett in dieser Woche überarbeiten, aber ging halt ohne Internet nicht. Ich weiß auch noch nicht so ganz, was ich thematisch mit meinem Blog machen werde. Nur Infos über mich finde ich auf die Dauer ein bisschen langweilig. Muss mir aber noch Gedanken drüber machen, was ich wirklich will.
Ansonsten freue ich mich total drauf am Montag endlich mit meiner Stelle als Kreisjugendpastor im Mittelhessenkreis zu starten und bin total gespannt drauf, wir als Jugendwerk und ich persönlich mit Gott erleben werden. Es wird auf jeden Fall spannend!
Sicherlich ist euch auch aufgefallen, dass mein Blog ein neues Design hat. Das kann sich durchaus in den nächsten Wochen noch ein bisschen ändern. Wollte den eigentlich komplett in dieser Woche überarbeiten, aber ging halt ohne Internet nicht. Ich weiß auch noch nicht so ganz, was ich thematisch mit meinem Blog machen werde. Nur Infos über mich finde ich auf die Dauer ein bisschen langweilig. Muss mir aber noch Gedanken drüber machen, was ich wirklich will.
Ansonsten freue ich mich total drauf am Montag endlich mit meiner Stelle als Kreisjugendpastor im Mittelhessenkreis zu starten und bin total gespannt drauf, wir als Jugendwerk und ich persönlich mit Gott erleben werden. Es wird auf jeden Fall spannend!
19 Juli 2010
Es ist...
... vorbei. Das Ende meines Theologiestudiums kommt nicht mehr mit großen Schritten näher, sondern es ist vorbei. Gestern war der Tag des Seminars auf den ich seit fünf Jahren gewartet habe. Und plötzlich war er da. Geradezu ohne Vorwarnung, so kam es mir vor stand ich auf der Bühne der Hinterlandhalle, wurde verabschiedet, bekam mein Abschlusszeugnis.
Fünf Jahre lang hat das Studium mein Leben bestimmt. Ich habe viel erlebt und es sind viele tiefe Beziehungen gewachsen. Es war keine Zeit, die immer einfach war, aber eine Zeit, von der sich jeder Moment gelohnt hat.
Mein Dank im Blick auf das Studium gilt in besonderer Weise meine Eltern, die mich in jeglicher Hinsicht durch dieses Studium durchgetragen haben. Meiner restlichen Familie, auf die ich immer zählen konnte. Allen, die für mich gebetet haben.
Und in erster Linie gilt mein Dank Gott, meinem Schöpfer, der in diesen fünf Jahren viel an mit gearbeitet hat, den ich in diesen fünf Jahren neu und tiefer kennenlernen durfte und der in jedem Augenblick meines Studiums mit dabei war, auch, wenn ich das manchmal nicht gespürt habe.
Das Studium ist vorbei und Neues wirft seine Schatten schon voraus. Heute habe ich mir die Wohnung angeschaut, in der ich das nächste Jahr wohnen werde. Langsam wird die Zukunft als Kreisjugendpastor im Mittelhessenkreis konkreter und fassbarer. So endet zwar das Studium, aber es geht spannend weiter. Und auch da wird Gott in jedem Augenblick dabei sein.
Fünf Jahre lang hat das Studium mein Leben bestimmt. Ich habe viel erlebt und es sind viele tiefe Beziehungen gewachsen. Es war keine Zeit, die immer einfach war, aber eine Zeit, von der sich jeder Moment gelohnt hat.
Mein Dank im Blick auf das Studium gilt in besonderer Weise meine Eltern, die mich in jeglicher Hinsicht durch dieses Studium durchgetragen haben. Meiner restlichen Familie, auf die ich immer zählen konnte. Allen, die für mich gebetet haben.
Und in erster Linie gilt mein Dank Gott, meinem Schöpfer, der in diesen fünf Jahren viel an mit gearbeitet hat, den ich in diesen fünf Jahren neu und tiefer kennenlernen durfte und der in jedem Augenblick meines Studiums mit dabei war, auch, wenn ich das manchmal nicht gespürt habe.
Das Studium ist vorbei und Neues wirft seine Schatten schon voraus. Heute habe ich mir die Wohnung angeschaut, in der ich das nächste Jahr wohnen werde. Langsam wird die Zukunft als Kreisjugendpastor im Mittelhessenkreis konkreter und fassbarer. So endet zwar das Studium, aber es geht spannend weiter. Und auch da wird Gott in jedem Augenblick dabei sein.
16 Juli 2010
Es ist unglaublich...
... wie schnell fünf Jahre vorbei gehen können. Heute ist mein letzter Studientag am TSE. Die letzte Morgenandacht, das letzte Abendmahl. Schon krass. Und gerade nach den total vollen letzten Wochen kam dieser Tag sehr schnell.
Von der Bundesrundfahrt habe ich ja noch gar nichts erzählt fällt mir gerade auf. Also letzte Woche Montag ging es los. Ab in Kleinbusse und Gemeinden im Süddeutschen Raum besuchen. Am ersten Tag waren wir in den FeGs Karlsruhe und Freiburg. Abends sind wir dann in der FeG Rebland in Eimeldingen angekommen. Da haben wir dann auch den kompletten Dienstag verbracht. Mittwoch ging es dann über Lörrach nach München wo wir übernachteten und uns im Augustiner Biergarten das Debakel gegen Spanien angeschaut haben. Donnerstag haben wir dann die FeGs München-Mitte und Markt-Schwaben besucht. Nach dem Mittagessen in Markt-Schwaben ging es dann hoch nach Bamberg. Da eine Stadtführung und Abends den letzten Abend der Tour und vielleicht auch den letzten Abend als Semester in dieser Form noch schön ausklingen lassen. Am Freitag dann noch in die FeG in Bamberg und danach in die City Church Würzburg. Dann nach Hause.
Es war eine ziemlich anstrengende, zugleich in Teilen aber doch erholsame und auf jeden Fall sehr gute Zeit. Wir konnten viele Eindrücke sammeln und sicherlich gute Impulse mitnehmen.
Tja, und jetzt neigt sich die letzte Studienwoche wie gesagt dem Ende. Da fällt mir gerade ein: Wer Lust hat ist übermorgen herzlich in die Hinterlandhalle in Dautphetal eingeladen. Dort wird es ab 10:30 Uhr den Festgottesdiesnt zum Ende des Studienjahres geben. Von 12 bis 13 ist dann Pause und von 13 bis ca. 14:15 findet dann die Verabschiedung der Absolventen statt.
Jetzt kommt zwar ein kleiner Themenwechsel, aber irgendwie kommt es mir gerade mal wieder total surreal vor, dass mein Studium schon zu Ende ist. Vorbei. Jetzt beginnt bald der Dienst. Ich habe es noch nicht wirklich realisiert...
Von der Bundesrundfahrt habe ich ja noch gar nichts erzählt fällt mir gerade auf. Also letzte Woche Montag ging es los. Ab in Kleinbusse und Gemeinden im Süddeutschen Raum besuchen. Am ersten Tag waren wir in den FeGs Karlsruhe und Freiburg. Abends sind wir dann in der FeG Rebland in Eimeldingen angekommen. Da haben wir dann auch den kompletten Dienstag verbracht. Mittwoch ging es dann über Lörrach nach München wo wir übernachteten und uns im Augustiner Biergarten das Debakel gegen Spanien angeschaut haben. Donnerstag haben wir dann die FeGs München-Mitte und Markt-Schwaben besucht. Nach dem Mittagessen in Markt-Schwaben ging es dann hoch nach Bamberg. Da eine Stadtführung und Abends den letzten Abend der Tour und vielleicht auch den letzten Abend als Semester in dieser Form noch schön ausklingen lassen. Am Freitag dann noch in die FeG in Bamberg und danach in die City Church Würzburg. Dann nach Hause.
Es war eine ziemlich anstrengende, zugleich in Teilen aber doch erholsame und auf jeden Fall sehr gute Zeit. Wir konnten viele Eindrücke sammeln und sicherlich gute Impulse mitnehmen.
Tja, und jetzt neigt sich die letzte Studienwoche wie gesagt dem Ende. Da fällt mir gerade ein: Wer Lust hat ist übermorgen herzlich in die Hinterlandhalle in Dautphetal eingeladen. Dort wird es ab 10:30 Uhr den Festgottesdiesnt zum Ende des Studienjahres geben. Von 12 bis 13 ist dann Pause und von 13 bis ca. 14:15 findet dann die Verabschiedung der Absolventen statt.
Jetzt kommt zwar ein kleiner Themenwechsel, aber irgendwie kommt es mir gerade mal wieder total surreal vor, dass mein Studium schon zu Ende ist. Vorbei. Jetzt beginnt bald der Dienst. Ich habe es noch nicht wirklich realisiert...
02 Juli 2010
Habe heute...
... meine letzte Examensprüfung erfolgreich hinter mich gebracht und damit mein Examen bestanden. Yehaa, das war's! Jetzt muss ich nur noch irgendwie realisieren, dass mein Studium fertig ist. Ist noch nicht ganz durchgesickert und irgendwie habe ich immer noch das Gefühl, dass doch eigentlich noch irgendwas fürs Studium zu machen sein müsste. Aber das ist es nicht, und das ist auch gut so!
29 Juni 2010
Endlich...
... hat sich eine Perspektive für nach dem Studium ergeben. Ich werde ab dem 15. August erst mal für ein Jahr Kreisjugendpastor im Mittelhessenkreis.
Vielen Dank für alles Beten und an mich denken!
Vielen Dank für alles Beten und an mich denken!
17 Mai 2010
Gerade kommen aus...
... meinem Drucker: 147.265 Zeichen, 764 Absätze, 2.303 Zeilen, 21.827 nicht asiatische Worte, 2 asiatische Worte, 208 Fußnoten, 60 Seiten und damit eine fertige Abschlussarbeit.
Vielen Dank an alle, die für mich gebetet haben! Ohne euch wäre das wahrscheinlich nicht möglich gewesen.
Vielen Dank an alle, die für mich gebetet haben! Ohne euch wäre das wahrscheinlich nicht möglich gewesen.
15 Mai 2010
Habe eine gute Nachricht...
.. zu vermelden. Der letzte Punkt meiner Abschlussarbeit ist abgeschlossen. Jetzt heißt es noch Einleitung schreiben und Korrigieren. Das kann aber noch bis Montag warten. Denn weil morgen noch ein Predigttermin auf dem Programm steht werde ich jetzt erst einmal die Füße hochlegen und dann die Predigt noch ein paar mal durchgehen.
Licht am Ende des Tunnels!
Licht am Ende des Tunnels!
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